Oleg Deripaska steigt bei Strabag SE ein

Der russische Oligarch Oleg Deripaska ist laut einem Artikel der FAZ überraschend mit einer 30 prozentigen Beteiligung bei dem österreichischen Baukonzern Strabag SE eingestiegen. Mit der Beteiligung des Milliardärs wird der ursprünglich für Anfang Mai geplante Börsengang der Strabag vorraussichtlich auf Herbst 2007 verschoben. Durch diese Kapitalerhöhung werden 1,05 Milliarden Euro in die Kassen des Bauunternehmens gespühlt.
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Finanzierung von nötigen Modernisierungsmaßnahmen

Eigentum verpflichtet nicht nur, sondern es können im Laufe von Jahren auch Kosten auf den Immobilienbesitzer zukommen, die durch nötig werdende Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahmen entstehen.
Wer dann seine eigenen vier Wände wieder auf Vordermann bringen will, muss meist tief in die Tasche greifen. Hinzu kommt meist erschwerend, dass der Hypothekenkredit in der Regel noch nicht abgezahlt ist. Auch wenn die Immobilie noch nicht alt ist, müssen Eigenheimbesitzer heute schon rechtzeitig an Modernisierungsmaßnahmen denken, die in Zukunft nötig werden können, um Arbeiten an der Wärmetechnik, dem Dach, den Treppen und den Fußböden bezahlen zu können. Grundsätzlich sollte man dafür vorsorgen und entsprechende Rücklagen bilden. Banksparpläne und Anleihen bieten die Möglichkeit, dafür Geld anzusparen, deren Laufzeiten zum anvisierten Zeitpunkt von Sanierungsmaßnahmen auslaufen. Wer dies nicht getan hat, ist gezwungen, diese notwendig gewordenen Arbeiten auf einem anderen Wege zu finanzieren.
Wer die Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen clever finanzieren will, muss in aller Regel eine andere Strategie einsetzen als bei der ursprünglichen Baufinanzierung.
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Prepaid Visa: Kreditkarte ohne Schufa

Kreditkarten haben viele Vorzüge. Gerade im Online Zahlungsverkehr hat sich die Bezahlung mit einer Kreditkarte bewährt. Doch nicht jeder kommt in Deutschland ohne weiteres in den Besitz einer Visa oder Mastercard. Die meisten Anbieter verlangen eine Schufa-Prüfung, um sich abzusichern, dass der Nutzer der Kreditkarte auch kreditwürdig ist. Nicht so bei der Prepaid Visa Karte der Landesbank Berlin (LBB). Diese Prepaid Karte wird ähnlich wie eine Guthabenkarte für ein Handy mit einem beliebigen Betrag aufgeladen. Danach kann man mit dieser Karte an weltweit 30 Millionen Akzeptanzstellen bezahlen. Da nicht mehr abgebucht werden kann, als sich tatsächlich auf der Kreditkarte befindet, ist eine Schufaprüfung nicht nötig. Somit ist die Prepaid Visa die ideale Kreditkarte für Studenten und Personen mit negativer Bonitätsprüfung.

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Amitelo im Sturzflug

Wenig gutes liest man derzeit über die Telekommunikationsfirma Amitelo. Nachdem das ZDF letzte Woche über fiktive Aufträge und unbesetzte Büros in der Firma berichtete, war der Kurs um 75% eingebrochen. Zeitweise war der Kurs des Unternehmens, das am Entry Standard der Deutschen Börse gehandelt wird, bis auf 39 Cent gefallen. In einer Stellungnahme als Reaktion auf den Bericht wurde dann gestern die Firma im besten Licht dargestellt. Doch manche Frage, etwa nach den Zahlen der Tochterfirmen oder Differenzen in der Buchhaltung, blieb offen.

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Adori AG: Manchmal kommen sie wieder

E-Mails mit unseriösen Aktientipps kommen in den letzten Tagen im Stundenrhythmus rein. Im Moment wird mal wieder die Adori AG, ein Unternehmen aus der Zeit der Dotcom-Blase, beworben. Die Vorgehensweise ist dabei wie folgt: Der Absender deckt sich zunächst mit Aktien meist insolventer Firmen ein, die zu Centkursen zu bekommen sind. Dann werden einige tausend oder gar Millionen von Börsentipps per E-Mail versandt. Nimmt auch nur ein Bruchteil der Empfänger den Tipp an und zeichnet die beworbene Aktie, so kann dies durchaus Auswirkungen auf den Kurs haben. Und ein Anstieg von wenigen Cent kann da schon mall 100 Prozent Gewinn für den Initiator bedeuten. Dieser verkauft nun seine Reserven und kassiert ab. Naive Anleger, die auf das in der E-Mail prophezeite 10-Tage-Ziel warten, bleiben dagegen auf ihren nun wieder wertlosen Aktien sitzen. “Manchmal kommen sie wieder”, das wusste schon Stephen King. Für Adori, Cargolifter oder Escom ist jedoch mit einer baldigen Rückkehr, geschweige denn einer Explosion, nicht zu rechnen.

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Millionär mit 35?

Mit Jahren 35 Millionär zu sein ist ein ehrgeiziges Ziel. Der Betreiber von Pfblog.de hat sich genau dieses Ziel gesteckt. Dabei schreibt er regelmässig über seine Vermögensplanung und Investitionen, und gibt Zwischenstände des eigenen Kapitalstandes bekannt. Für die Märzbillanz konnte er einen Nettowert von 23.792,29 EUR für sich verbuchen, im Februar waren es noch 21.392,38 Euro. Bis zur Million ist es zweifellos noch ein weiter, steiniger Weg, für den er allerdings auch noch bis 2014 Zeit hat.
[via Finanzweblog]

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Mit geschlossenen Fonds Kapital anlegen

Im Gegensatz zu offenen Fonds, bei denen die zu erwerbenden Anteile von vornherein unbestimmt, also offen sind, verfährt ein geschlossener Fonds anders. Hierbei wird Anlegern lediglich eine begrenzte Anzahl von Anteilen über eine bestimmte Anlagesumme angeboten. Nach diesem Closed-End-Prinzip gibt es nach der Zeichnung keine Möglichkeit mehr, weitere Anteile zu kaufen. Denn ist das vorher eingeplante Fondsvolumen erst einmal erreicht, wird der Fonds geschlossen. Ein weiterer gravierender Unterschied zu offenen Fonds liegt darin, dass von Seiten der jeweiligen Gesellschaft keine Verpflichtung besteht, Anteile der Kapitalanleger wieder zurück zu nehmen. Der Anleger muss dann seinerseits versuchen, diese an Dritte oder auf einem sogenannten Zweitmarkt zu veräußern.
Meist werden geschlossene Fonds als Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung aufgelegt, wobei sich die Mindestanlagehöhe nach den jeweiligen Vorgaben des Initiators richten. Wer in einen geschlossenen Fonds investieren will, sollte sich darauf einstellen, dass die Anlagedauer langfristig ausgelegt ist und davon abhängt, wie das jeweilige Anlageobjekt aussieht. Über die gesamte Laufzeit bindet sich der Kapitalanlegr an diesen Fonds, damit effizient das Geld vieler Anleger in das jeweilige Produkt oder Unternehmen angelegt werden kann.
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Kredite von Mensch zu Mensch

Mit Smava ist heute eine Web Plattform gestartet, die sich zum Ziel gemacht hat, eine Art eBay für Kredite zu werden. Privatpersonen können hier Kreditgesuche einstellen oder eben anderen Nutzern Kredite gewähren. Mit Zopa und Prosper konnten sich ähnliche Plattformen bereits in England und den USA erfolgreich etablieren. Smava ist nun das erste derartige Projekt in Deutschland. Aufgrund der strengen deutschen Richtlinien zur Kreditvergabe haben sich die Betreiber zu einer Zusammenarbeit mit der Bank für Investments und Wertpapiere AG (BIW) entschieden, einem Institut, welches auf Online-Finanztransaktionen spezialisiert ist. Ausführliche Hintergründe zu dem spannenden Projekt gibt es bei Best-Practice-Business.

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Schrottimmobilien: Badenia weiter unter Druck

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes wurde das Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe aus dem Jahr 2004 gegen die Badenia Bausparkasse wegen eines Formfehlers aufgehoben, so dass die Käufer sogenannter Schrottimmobilien vorerst keine Entschädigung durch die Badenia erwarten dürfen. Allerdings wurde vom BGH nun erstmals festgestellt, dass die Badenia mit einem betrügerischen Immobilienvertrieb kooperiert hat. Wie OVB-Online berichtet, verbessert diese Feststellung die Chance geprellter Käufer, von Kreditschulden bei der Bausparkasse loszukommen.
Das Verfahren wurde ursprünglich von einer Polizistin ins Rollen gebracht, die 1997 eine vermietete Eigentumswohnung in der Nähe von Wuppertal für knapp 45.000 kaufte. Der mittlerweile insolvente Wohnungsvermittler Heinen + Biege hatte zugesagt, dass die Zinsen zur Finanzierung der Wohnung aus Miete und Steuerersparnissen bestritten werden können. 2004 gab das OLG Karlsruhe der Frau Recht, dass das Konzept für die Wohnungsanlage “von Anfang an betrügerisch” gewesen sei, weshalb die Klagende nun eine Befreiung von ihren Kreditschulden anstrebt. Weil das OLG jedoch versäumt hatte, den Ex-Badenia-Finanzvorstand Elmar A. als Zeugen zu vernehmen, hält der BGH eine Neuauflage des Prozesses für unvermeidlich.

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AS Fonds – Clever für die Altersvorsorge vorsorgen

Das Kürzel AS bei AS-Fonds bedeutet Altersvorsorge Sondervermögen. Es bezeichnet eine Art Mischfonds, der nach bestimmten gesetzlichen Vorschriften sowohl in Aktien als auch in Immobilien und festverzinslichen Wertpapieren investiert. Diese Risikostreuung bietet dem Anleger eine gewisse Sicherheit, denn die Fondsmanager haben die Möglichkeit, in turbulenten Aktienzeiten auch in Rentenpapiere umzuschichten.
Die Risiken werden so begrenzt, die Chancen sind auf der anderen Seite jedoch nicht so hoch wie etwa bei reinen Aktienfonds. Anleger können bei diesen Fonds eine durchschnittliche Rendite von 5 bis 8 Prozent erwarten.
Diese Fonds eignen sich daher für sicherheitsbewusste Anleger, aber auch für ältere Menschen, denen nicht mehr viel Zeit bis zur Rente bleibt, denn die Schwankungsbreiten sind bei diesen Fonds geringer als bei Aktienfonds. Für jüngere Menschen im Alter zwischen 20 und 40 bieten reine Aktienfonds jedoch höhere Renditeaussichten.
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