Die Stromerzeuger haben schon Ende 2009 durchblicken lassen, wie sich die Strompreise in diesem Jahr entwickeln werden. Leider muss man davon ausgehen, dass es für den Endverbraucher keine besonders günstige Entwicklung wird. Der Strompreis, wie auch alle anderen Energiekosten ist anhängig von dem Rohölpreis auf dem Weltmarkt. Wenn der Rohölpreis steigt, lassen die Energieversorger die Strompreise ebenfalls in die Höhe schnellen. Mit dem Strompreis steigt dann auch der Gaspreis. Jedoch ist es nicht so, das wenn der Ölpreis dann wiederum fallen sollte, die Energieversorger auch den Strompreis entsprechend absenken. Langfristig kann die Strompreisentwicklung also nur nach oben gehen.
Doch jeder Verbraucher hat die Möglichkeit jederzeit durch Preisrecherchen ein Check nach dem günstigsten Energieanbieter zu machen. Ein Wechsel ist jederzeit problemlos zu bewerkstelligen. Was dem Strompreis recht ist, kann dem Strompreis nur billig sein. Auch beim Gaspreis kann der Verbraucher jederzeit im Internet nach einem günstigen Anbieter suchen. Jedoch ist der Anbieterwechsel nicht das einzige Instrument, was man als Endverbraucher in der Hand hat. Denn wenn der Strompreis wie absehbar so erheblich steigen wird und die Haushalte Übergebühr belastet werden, kann man durch Stromeinsparungen denn steigenden Preisen entgegen wirken. Jeder Interessent findet im Internet zahlreiche Seiten auf denen Stromspartipps aufgezeigt werden. Unsere heimische Wirtschaft folgt immer noch einer einfachen Maxime, die Nachfrage regelt den Preis. Wenn jetzt alle Haushalt ihren Verbrauch so drosseln würden, dass die Stromversorger auf ihren Strom sitzen bleiben würden, wären diese gezwungen, den Preis entsprechend anzupassen.
Wenn also alle Haushalte sich zusammen schließen würden und nur noch den Strom verbrauchen würden, der unbedingt benötigt wird, könnte die Masse der Verbraucher die Stromriesen in die Knie zwingen.