Möglichkeiten der Riester-Rente
Bei der privaten Altersvorsorge locken immer mehr Versicherungsgesellschaften ihre Kunden mit der staatlichen Förderung. Und warum auch nicht? Die Riester-Rente ist eine sehr gute Möglichkeit, ein Polster für das Alter zusammen zu sparen und dabei noch Zulagen vom Staat zu erhalten.
Um die Förderung vom Staat zu erhalten, kann der Versicherungsnehmer mehrere Möglichkeiten in Anspruch nehmen. Die Förderung steht jedoch jedem Menschen nur einmalig im Jahr zu. Das bedeutet, dass nicht mehrere Produkte der Riester-Rente zu einer mehrfachen Förderung führen.
Eine Möglichkeit ist die private Rentenversicherung. Diese Art der Rentenversicherung ist entgegen der gesetzlichen Rentenversicherung nicht nach dem Umlageverfahren konzipiert. Die private Rentenversicherung funktioniert auf dem Kapitaldeckungsverfahren. Das bedeutet, dass der Versicherungsnehmer Beiträge in diese Versicherung einzahlt. Bei Erreichen der Mindestgrenze - mindestens 60 Euro - werden vom Staat Zulagen in Höhe von 154 Euro pro Person (ab dem Jahr 2008) gezahlt. Das so angesparte Kapital wird ab Rentenbeginn als monatliche Rente an den Versicherungsnehmer ausgezahlt. Eine vorzeitige Auszahlung von maximal 30 Prozent ist jedoch möglich. Dabei muss der Versicherungsnehmer jedoch Verluste in Kauf nehmen.
Doch die Förderung ist auch bei Bank- und Fondsparplänen möglich. Bei Riester-Fondsparplänen besteht kein gravierender Unterschied zu normalen Bausparplänen. Einzig und allein die Laufzeit muss auf das Alter des Investierenden eingestellt werden. Das Fondsparen muss bis zum 60. Lebensjahr des Fondssparers laufen.
Am 16. Januar 2008 um 16:47 Uhr
[…] Vermutlich gibt es keinen anderen Begriff, der mit dem Thema Altersvorsorge so häufig in Verbindung gebracht wird, wie die Riester Rente. Zahlreiche Finanzdienstleister werben in den Medien mit ihren Finanzprodukten, die in die Kategorie der Riester Rente fallen und somit für die Verbraucher besonders interessant sein sollen. Im Folgenden wird diese Form der Privatrente näher vorgestellt. Bei der Riester Rente handelt es sich um nichts anders als eine Förderung durch den Staat, für bestimmte Finanzprodukte der privaten finanziellen Altersvorsorge. Wer in ein entsprechendes Finanzprodukt investiert und somit finanzielle Rücklagen für das Rentenalter bildet, kann sowohl Zulagen erhalten, als auch von steuerlichen Vorteilen profitieren. Aufgrund der Zulagen und den steuerlichen Vorteilen sind Riester-Finanzprodukte nicht nur zur Altersvorsorge, sondern auch als Kapitalanlage sehr interessant. Wer zum Beispiel verheiratet ist und Kinder hat, kann besonders hohe Zulagen (die in den vergangenen Jahren bereits mehrfach erhöht wurden) erhalten. Eine weitere Besonderheit stellt die Tatsache dar, dass geleistete Zahlungen geschützt sind und zum Beispiel beim Bezug von ALG II nicht als Vermögen angerechnet werden. […]
Am 28. Januar 2008 um 13:00 Uhr
Neben den Zulagen kommt noch die Lohnsteuerermäßigung dazu (abzügl. der Zulagen), sommit kann die (gesamte) Förderung durchaus höher liegen als nur die Zulage!
Am 5. Februar 2008 um 17:15 Uhr
schade, der automatische Trackback hat nicht funktioniert, daher jetzt der manuelle.
Ergänzend möchte ich darauf hinweisen, dass die Riester Rente schon mal ein guter Ansatz ist. Doch es gibt so viele Produkte, dass der Verbraucher immer noch daneben greifen kann. Deshalb kommt vor allem der Beratung eine hohe Bedeutung.
Am 9. Mai 2009 um 02:40 Uhr
Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass die Riester Rente eine ganz feine Sache ist. Die Frage ist nur, ob die Politik auch in ein paar Jahrzehnten das einhält, was sie heute verspricht. Früher hieß es auch immer “Die Renten sind sicher”. Heute ist sicher, dass nichts sicher ist…