Die Altersvorsorge über Rürup

Die Rürup-Rente ist eine private Altersvorsorge für Selbständige und Freiberufler. Die eigentliche Bezeichnung ist private Basisrente. Sie ist der gesetzlichen Rentenversicherung sehr ähnlich und grundsätzlich für alle geeignet, die für das Alter vorsorgen wollen, aber die gesetzliche Rentenversicherung sowie Riester- und Betriebs-Rente nicht nutzen können.
Aber auch für gut verdienende Angestellte ist die Rürup-Rente interessant.

Der Unterschied zur gesetzlichen Rente besteht darin, dass sie nicht umlagefinanziert, sondern kapitalgedeckt ist. Die staatliche Förderung erfolgt in Form von Steuervorteilen, da die Beiträge bei der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden können.
In den kommenden Jahren werden diese Beiträge noch stärker gefördert. Eine Rürup-Rentenversicherung schließt man bei einem privaten Versicherungsunternehmen ab. Sie wird in Form einer klassischen oder fondsgebundenen Rentenversicherung angeboten. Das Ziel soll sein, dass der Versicherte frühestens ab seinem 60. Lebensjahr eine monatliche Rente bekommt. Diese wird nur als Leibrente gewährt und ist nicht vererbbar.

Sie lässt sich allerdings kombinieren mit einer Hinterbliebenen- oder Berufsunfähigkeits-Versicherung. Die steuerliche Förderung vom Staat ist an Bedingungen gebunden, womit sichergestellt werden soll, dass die BasisRente ausschließlich der Altersvorsorge dient. So können z.B. die erworbenen Ansprüche nicht beliehen oder verkauft werden. Auch eine Kapitalauszahlung ist nicht möglich. Das Angesparte ist allerdings krisensicher und gilt auch im Falle von Arbeitslosigkeit als nicht verwertbares Vermögen.

2 Reaktionen zu “Die Altersvorsorge über Rürup”

  1. Rürup Rente - geldpro.de

    […] Interessant ist die Rürup Rente auch deshalb, weil die eingezahlten Leistungen als „sicher“ gelten. So bleiben beispielsweise bereits getätigte Zahlungen im Rahmen des ALG II unberührt. Ebenso besteht ein Schutz vor Pfändung. Dieser gilt für die gesamte Ansparphase – nur die späteren Rentenzahlungen können gepfändet werden, sofern sie denn über der Pfändungsgrenze liegen. […]

  2. jmeyer

    auch hier nochmal ein manueller Trackback

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