Wer bisher in Deutschland eine GmbH gründen wollte, musste ein Stammkapital von mindestens 25.000 Euro einbringen. Viele Kleinunternehmer konnten diesen Betrag nicht aufbringen. Als Alternative für eine in der Haftung beschränkte Gesellschaft gab es bisher nur die Gründung im Ausland, zum Beispiel die britische Limited. Doch nun scheint es bald auch in Deutschland eine Alternative zu geben.
In einem Referentenentwurf von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries war zunächst vorgesehen, das Mindeststammkapital für die Gründung einer GmbH auf 10.000 Euro zu senken. Nachdem sich der rechtspolitische Sprecher der Unionsfraktion Jürgen Gehb sowie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sich für das Modell einer Mini-GmbH ausgesprochen haben, soll nun ein neuer Paragraph 5a im GmbH-Gesetz verabschiedet werden. Dieser regelt die Gründung einer Mini-GmbH ohne Stammkapital. Zum Schutz der Gläubiger sollen dieser Gesellschaftsform allerdings strenge Transparenzvorschriften auferlegt werden. Bereits am 23. Mai wird die Reform vorraussichtlich im Kabinett verabschiedet.
Mini-GmbH: Alternative zur Limited
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Ich finde das auch sehr interessant. Bisher war eine GmbH mit 25.000€ einfach zu teuer. 10.000€ und diese aufbauen zu können ist wirklich eine gute Idee und damit sicher Konkurrenz zur Ltd.
Der 23.5., an dem sie Sitzung im Bundestag sein soll, ist ja schon vorbei. Hat jemand Informationen was bei der Sitzung herauskam? Ab wann kommt die Mini-GmbH?
Auch wenn ich nicht sicher bin ob das hier noch aktuell ist, meine ich zu wissen, dass die Mini-GmbH ab 01.01.2008 kommt.
Quelle ist mein Rechtsdozent, der sowas erzählt hat.
Das man für eine GmbH ein Kapital von 25.000 Euro mitbringen muss, weiß jeder.
Die wenigsten wissen aber das sich die 25.000 Euro aufteilen können in 10.000 Euro liquide Mittel und 15.000 Euro in Sachwerten hinterlegt werden.