AS Fonds – Clever für die Altersvorsorge vorsorgen

Das Kürzel AS bei AS-Fonds bedeutet Altersvorsorge Sondervermögen. Es bezeichnet eine Art Mischfonds, der nach bestimmten gesetzlichen Vorschriften sowohl in Aktien als auch in Immobilien und festverzinslichen Wertpapieren investiert. Diese Risikostreuung bietet dem Anleger eine gewisse Sicherheit, denn die Fondsmanager haben die Möglichkeit, in turbulenten Aktienzeiten auch in Rentenpapiere umzuschichten.
Die Risiken werden so begrenzt, die Chancen sind auf der anderen Seite jedoch nicht so hoch wie etwa bei reinen Aktienfonds. Anleger können bei diesen Fonds eine durchschnittliche Rendite von 5 bis 8 Prozent erwarten.
Diese Fonds eignen sich daher für sicherheitsbewusste Anleger, aber auch für ältere Menschen, denen nicht mehr viel Zeit bis zur Rente bleibt, denn die Schwankungsbreiten sind bei diesen Fonds geringer als bei Aktienfonds. Für jüngere Menschen im Alter zwischen 20 und 40 bieten reine Aktienfonds jedoch höhere Renditeaussichten.
Banken bieten AS-Fonds bereits seit einigen Jahren als Altersvorsorge an. In der Regel werden für diese Fonds Sparpläne vereinbart. Die Besparung ist meist bereits ab 50,00 EUR pro Monat möglich. Auch vierteljährliche Einzahlungen können vereinbart werden. Diese regelmäßige Besparung des Fonds bietet einen so genannten Cost-Average-Effekt, der Kunde kauft also zum durchschnittlichen Einstandswert ein. Kursschwankungen des Investmentfonds während der Laufzeit können so ausgeglichen werden. Zum Beginn der Rente kann das angesparte Geld aus dem Fonds entweder in einer Summe ausgezahlt werden oder es wird ein Auszahlplan mit einem festen Betrag abgeschlossen. So kann dieses Geld als Zusatzrente dienen.
Leider werden AS-Fonds nicht staatlich gefördert, daher haben sie sich auch noch nicht sehr weit durchgesetzt. Sie eignen sich vor allem für Anleger, die eine flexible Altersvorsorge wünschen. AS-Fonds sind selten mit einer Laufzeitbeschränkung versehen, auch Einzahlungen neben den monatlichen Sparleistungen sind möglich. Sollte aber bis zum Rentenalter doch einmal Geld benötigt werden, ist eine Entnahme des Geldes problemlos möglich.
Die Kosten bei AS-Fonds gleichen denen normaler Investmentfonds. Der Ausgabeaufschlag liegt zwischen 4 und 5 Prozent. Einige Investmentgesellschaften bieten aber an, diesen Ausgabeaufschlag bei längeren Laufzeiten zu reduzieren. Verpflichtet sich der Kunde zum Beispiel, über 10 Jahre in den AS-Fonds einzuzahlen, liegt der Ausgabeaufschlag sicher unter drei Prozent. Sonderzahlungen, die während der Laufzeit getätigt werden, werden jedoch mit dem normalen Ausgabeaufschlag abgerechnet.
Autor: Robert Jacobi für Fel2001.de

Eine Reaktion zu “AS Fonds – Clever für die Altersvorsorge vorsorgen”

  1. Was sind AS Fonds?

    […] Eine gute Erklärung was denn AS Fonds sind habe ich auf dem Weblog fel2001 gelesen. As steht für Altersvorsorge Sondervermögen und bezeichnet eine Art Mischfonds. Dieser Mischfonds investiert nach gesetzlichen Vorschriften sowohl in Immobilien, Aktien wie auch in festverzinsliche Wertpapiere. Der Gesetzgeber hat wie oben geschrieben für diese Fonds Art Rahmenbedingungen festgelegt, die eingehalten werden müssen um überhaupt als AS Fonds zu gelten. Der Anteil an Immobilienfonds darf höchstens bei 30 Prozent liegen. Der Anteil von Aktien und Beteiligungen muss mindestens 21% und darf höchstens 75% betragen. Es müssen mindestens 51% des Fondsvermögens investiert werden. Der Rest kann als Cash Reserve gehalten werden. Höchstens 30 Prozent des AS Fonds darf einem Währungsrisiko unterliegen. Dies waren mal die für mich wichtigsten Rahmenbedingungen. Ab monatlich 50 Euro kann wohl in einen AS Fonds investiert werden, was dann auch für den cost average Effekt gut ist. Bei dem wird durch die monatlichen Einzahlungen das Kursrisiko geringer gehalten, weil in guten Börsenzeiten die Anteile teuer sind und ich schlechteren Zeiten werden die Anteile günstiger so dass es sich einigermaßen ausgleicht. Die Kündigungsfristen bei AS Fonds sind 3 Monate kann aber auch bei Arbeitslosigkeit wohl verkürzt werden. […]

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