Das Annuitätendarlehen ist eine der Formen zur Immobilienfinanzierung. Im Prinzip werden bei jeder Form Immobiliendarlehen die wichtigsten Konditionen vertraglich geregelt. Zu denen gehören:
- Laufzeit
- Zinsen
- Tilgung
Jedes Immobiliendarlehen wird in monatlichen Raten zurückbezahlt. Eine Rate besteht in der Regel aus zwei Teilen: Zinsanteil und Tilgungsanteil. Der Zinsanteil stellt so zu sagen die Kosten der geliehenen Summe dar. Der Tilgungsanteil ist der zurückzuzahlende nominale Betrag.
Je nach dem, wie sich im Laufe der Zeit das Verhältnis der Zinsanteile zu den Tilgungsanteilen verändert, gibt es mehrere Formen der Immobiliendarlehen.
Das Besondere bei dem Annuitätendarlehen ist, dass die zu leistenden Raten während der gesamten Laufzeit bis zur vollständigen Tilgung gleich hoch bleiben. Da nach der Zahlung jeder Rate die Restschuld weniger wird, wird der Zinsanteil – Annuität genannt – innerhalb der Rate immer höher und der Tilgungsanteil dementsprechend niedriger.
Der Zinssatz bei einem Annuitätendarlehen wird beim Vertragsabschluss festgesetzt und zwar entweder für eine bestimmte Zeit – üblich sind 5, 10, oder 15 Jahre – oder aber auch für die gesamte Laufzeit, bis zur vollständigern Tilgung.
Die Höhe der Annuität wird nach einer bestimmten Formel berechnet, in der die Darlehenssumme, der Zinssatz des Darlehens und die Laufzeit des Darlehns berücksichtigt werden.
Aber auch die Laufzeit kann nach einer Formel ermittelt werden, in der die Darlehenssumme, der Zinssatz des Darlehens und die Annuität berücksichtigt werden.
Der wichtigste Vorteil von einem Annuitätendarlehen ist, dass die Raten konstant blieben, somit die Belastung kalkulierbar ist. Als Nachteil kann ein eventuell steigender Zins nach Ablauf der festgelegten Laufzeit genannt werden. Annuitätendarlehen werden in der Regel von Banken und Sparkassen offeriert.
Immobilienfinanzierung mit Annuitätendarlehen
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