Ursprünglich wollte Finanzminister Peer Steinbrück nach der Sommepause einen Gesetzesentwurf für börsennotierte Immobiliengesellschaften (Real Estate Investment Trusts, Reits) in Deutschland vorlegen. Doch in der SPD sind die Vorbehalte gegenüber den Reits gross, obwohl sich Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag auf die Einführung dieser Anlageklasse geeinigt hatten. Wie die Website Reits In Deutschland berichtet, will Steinbrück die Reits Gegner nun in einzelnen Gesprächen im kleinen Kreis von ihrer ablehnenden Haltung abzubringen.
Für den deutschen Kapitalmarkt wäre die Einführung von Reits eine kleine Revolution. Reits zahlen keine Steuern auf Gewinne und sind auch von Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. Gewinne sollen zu 90 Prozent in Form von Dividenden an die Anleger weitergegeben werden.
Auch die Einführung nicht börsennotierter, privater Reits ist umstritten. Union und Versicherungswirtschaft setzen sich für diese ein, doch Steinbrück lehnt diese ab.
Kommen die Reits?
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