Deutsche Bank weiter auf Einkaufskurs

Die Deutsche Bank kauft weiter ein: Nachdem Kauf der Berliner Bank vor sechs Wochen, konnte sich die Deutsche Bank erneut in einem Bieterwettstreit durchsetzen. Für 420 Millionen Euro konnten der Name, die 98 Filialen sowie etwa 334 000 Kundenverbindungen der Nürnberger Norisbank erworben werden. Die Zentrale der Norisbank sowie der Konsumentenkredit easy credit bleiben allerdings bei der genossenschaftlichen DZ-Bank-Gruppe.
Eigentlich hatte die Commerzbank in dem Bieterwettstreit als Favorit gegolten, doch die deutsche Bank scheint grosses Interesse zu haben, ihr Privatkundengeschäft weiter auszubauen. Die Imagepflege auf dem Heimatmarkt ist vermutlich ebenfalls ein nicht zu vernachlässigender Faktor bei der Akquisitionen gewesen. Nach dem Stellenabbau Anfang 2005 hatte die Deutsche Bank mit Imageproblemen zu kämpfen, ein verstärktes Engagement im heimischen Markt kommt da sicher nicht verkehrt.

Eine Reaktion zu “Deutsche Bank weiter auf Einkaufskurs”

  1. » Ackermann: Deutsche Bank übernimmt weder Postbank, noch Commerzbank - Fel 2001 - Finanzen, Sparen und Vermögensbildung

    […] Josef Ackermann, Vorstandschef der Deutschen Bank, hat Gerüchten um eine Übernahme der Postbank oder Commerzbank durch die Deutsche Bank eine Absage erteilt: “Wir werden bei der Commerzbank nicht aktiv werden und auch nicht bei der Postbank”, erklärte Ackermann laut Welt auf einer Konferenz. Übernahmen nur der Größe wegen lehne er ab, und setze eher auf gezielte Ergänzungsakquisitionen. Die kürzliche Übername der Berliner Bank sowie der Kunden und Filialen der Norisbank verteidigte Ackermann dagegen erneut. […]

Einen Kommentar schreiben