Strompreisentwicklung 2010

1. Januar 2010

Die Stromerzeuger haben schon Ende 2009 durchblicken lassen, wie sich die Strompreise in diesem Jahr entwickeln werden. Leider muss man davon ausgehen, dass es für den Endverbraucher keine besonders günstige Entwicklung wird. Der Strompreis, wie auch alle anderen Energiekosten ist anhängig von dem Rohölpreis auf dem Weltmarkt. Wenn der Rohölpreis steigt, lassen die Energieversorger die Strompreise ebenfalls in die Höhe schnellen. Mit dem Strompreis steigt dann auch der Gaspreis. Jedoch ist es nicht so, das wenn der Ölpreis dann wiederum fallen sollte, die Energieversorger auch den Strompreis entsprechend absenken. Langfristig kann die Strompreisentwicklung also nur nach oben gehen.
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Möglichkeiten der Riester-Rente

6. Januar 2008

Bei der privaten Altersvorsorge locken immer mehr Versicherungsgesellschaften ihre Kunden mit der staatlichen Förderung. Und warum auch nicht? Die Riester-Rente ist eine sehr gute Möglichkeit, ein Polster für das Alter zusammen zu sparen und dabei noch Zulagen vom Staat zu erhalten.

Um die Förderung vom Staat zu erhalten, kann der Versicherungsnehmer mehrere Möglichkeiten in Anspruch nehmen. Die Förderung steht jedoch jedem Menschen nur einmalig im Jahr zu. Das bedeutet, dass nicht mehrere Produkte der Riester-Rente zu einer mehrfachen Förderung führen.
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Die Altersvorsorge über Rürup

1. Dezember 2007

Die Rürup-Rente ist eine private Altersvorsorge für Selbständige und Freiberufler. Die eigentliche Bezeichnung ist private Basisrente. Sie ist der gesetzlichen Rentenversicherung sehr ähnlich und grundsätzlich für alle geeignet, die für das Alter vorsorgen wollen, aber die gesetzliche Rentenversicherung sowie Riester- und Betriebs-Rente nicht nutzen können.
Aber auch für gut verdienende Angestellte ist die Rürup-Rente interessant.

Der Unterschied zur gesetzlichen Rente besteht darin, dass sie nicht umlagefinanziert, sondern kapitalgedeckt ist. Die staatliche Förderung erfolgt in Form von Steuervorteilen, da die Beiträge bei der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden können.
In den kommenden Jahren werden diese Beiträge noch stärker gefördert. Eine Rürup-Rentenversicherung schließt man bei einem privaten Versicherungsunternehmen ab. Sie wird in Form einer klassischen oder fondsgebundenen Rentenversicherung angeboten. Das Ziel soll sein, dass der Versicherte frühestens ab seinem 60. Lebensjahr eine monatliche Rente bekommt. Diese wird nur als Leibrente gewährt und ist nicht vererbbar.

Sie lässt sich allerdings kombinieren mit einer Hinterbliebenen- oder Berufsunfähigkeits-Versicherung. Die steuerliche Förderung vom Staat ist an Bedingungen gebunden, womit sichergestellt werden soll, dass die BasisRente ausschließlich der Altersvorsorge dient. So können z.B. die erworbenen Ansprüche nicht beliehen oder verkauft werden. Auch eine Kapitalauszahlung ist nicht möglich. Das Angesparte ist allerdings krisensicher und gilt auch im Falle von Arbeitslosigkeit als nicht verwertbares Vermögen.

Finanzmärkte in der Krise

14. August 2007

Als der erste Ausläufer der Krise am amerikanischen Hypothekenmarkt Europa erreichte, konnte das wahre Ausmaß noch nicht erahnt werden. Alles begann mit der Meldung über eine eventuell bevorstehende Insolvenz der deutschen Mittelstandsbank IKB, die sich mit riskanten Immobilienkrediten in den USA verspekuliert hatte. Aufgrund von drohenden Verlusten in Milliardenhöhe wollte die Deutsche Bank die Kreditlinien der IKB nicht verlängern. Um die bevorstehenden Pleite der Bank und damit verbundene negative Auswirkungen auf weite Teile des deutschen Bankensystems zu verhindern, kamen der Chef der deutschen Bankenaufsicht, Jochen Sanio, die Chefin der KfW-Bank, Ingrid Matthäus-Maier, Finanzminister Peer Steinbrück und der Chef der deutschen Bank, Josef Ackermann, zur Vereinbarung von Rettungsmassnahmen zusammen. Laut Bankenaufseher Sanio drohte gar die „größte Bankenkrise seit 1931“. Zur Verhinderung dieses Crashs wurde vereinbart, dass die bundeseigene KfW-Bank, welche mit 38 Prozent Unternehmensanteilen gleichzeitig Aktionär der IKB-Bank ist, für Kredite in Höhe von 8,1 Milliarden Euro bürgen soll. Des Weiteren wurde eine Verlustübernahme von 3,5 Milliarden Euro durch die KfW, Privatbanken und Sparkassen in Aussicht gestellt. Die Rettung der IKB ist für die Stabilität des gesamten Finanzsystems von immenser Bedeutung, da die Pleite einer mittelgrossen Bank, die hohe Geschäfte mit Risikokrediten tätigt, eine Vielzahl an negativen Folgen nach sich ziehen kann. Wenn ein solcher Kredit als Folge der Insolvenz verkauft werden muss, schlägt sich das auf die Preise nieder. Dies hat indirekt auch Einfluss auf die Darlehen von anderen Banken, da bei möglichen Verkäufen der Preisdruck grösser ist, was sich widerrum negativ auf den Wert der Darlehen niederschlägt. Die Furcht eines Dominoeffekts, das weite Teile des deutschen Finanzwesens erfassen könnte, trieb die Beteiligten zu diesem entschlossenen Rettungspaket für die IKB.
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Lebensversicherung per SMS

10. Juni 2007

Einen ungewöhnlichen Service bietet der Versicherungskonzern Metropolitan Life südafrikanischen Kunden: Bei dem Angebot Cover2go kann man per SMS sehr kurzfristig eine Lebensversicherung abschliessen. Dieses richtet sich vor allem an ärmere Reisende, die aufgrund der unsicheren öffentlichen Verkehrsmittel in Südafrika durchaus einer Gefährdung ausgesetzt sind. weiter…

DWS startet Riester Rente mit Höchststandsgarantie

6. Juni 2007

Jede Riester Rente muss Garantien enthalten. So müssen die Anbieter von privater Altersvorsorge für Angestellte (die so genannte Riester Rente) zum Beispiel sicherstellen, dass mindestens die Beiträge zum Ende Einzahlungszeit, also mit Beginn der Rente zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus werden Garantien meist vermieden, bei solch langfristigen Vorsorgesparplänen wie privaten Rentenversicherungen ist die Zukunft schwer absehbar. All dies hat die Fondsgesellschaft DWS nicht gekümmert. Getreu dem Vorsatz die Herausforderung spornt uns nur noch mehr an, wurde mit der DWS RiesterRente Premium ein neues Angebot geschaffen, das es so bislang nicht gab. weiter…

Spezielle Risiken erhöhen die Beiträge einer Berufsunfähigkeitsversicherung

27. Mai 2007

Grundsätzlich sollte jeder Arbeitnehmer diese freiwillige und private Form der finanziellen Absicherung nutzen. Wie bei einer privaten Haftpflichtversicherung auch, wird die Wichtigkeit einer solchen Versicherung dann erst erkannt, wenn man mit Schäden konfrontiert wird. Denn bereits jeder Vierte muss krankheitsbedingt vorzeitig in Rente gehen und auf den gewohnten Erwerb verzichten.
Wer sich nicht rechtzeitig um eine Berufsunfähigkeitsversicherung gekümmert hat, wird vor die harte Realität gestellt, mit der gesetzlichen Absicherung in Form einer Erwerbsminderungsrente im Schadensfall nicht auskommen zu können. weiter…

Mini-GmbH: Alternative zur Limited

15. Mai 2007

Wer bisher in Deutschland eine GmbH gründen wollte, musste ein Stammkapital von mindestens 25.000 Euro einbringen. Viele Kleinunternehmer konnten diesen Betrag nicht aufbringen. Als Alternative für eine in der Haftung beschränkte Gesellschaft gab es bisher nur die Gründung im Ausland, zum Beispiel die britische Limited. Doch nun scheint es bald auch in Deutschland eine Alternative zu geben. weiter…

Bioenergie Fonds

8. Mai 2007

Unter der Bioenergie versteht man die Energiegewinnung durch die Nutzung von Biomasse, wie zum Beispiel Holz, Mais, Raps oder Biogas. Wichtigster Punkt der Bioenergie ist hierbei, das diese nun aus erneuerbaren Energien erzeugt wird anstatt wie bisher bei Kohle oder Gas aus endlichen Rohstoffen. Weitere erneuerbare Energien sind zum Beispiel die Solar- oder Windenergie.
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Oleg Deripaska steigt bei Strabag SE ein

26. April 2007

Der russische Oligarch Oleg Deripaska ist laut einem Artikel der FAZ überraschend mit einer 30 prozentigen Beteiligung bei dem österreichischen Baukonzern Strabag SE eingestiegen. Mit der Beteiligung des Milliardärs wird der ursprünglich für Anfang Mai geplante Börsengang der Strabag vorraussichtlich auf Herbst 2007 verschoben. Durch diese Kapitalerhöhung werden 1,05 Milliarden Euro in die Kassen des Bauunternehmens gespühlt.
Deripaska gilt mit einem geschätzten Vermögen von rund 16,8 Milliarden Dollar als zweitreichster Mann Russlands und als erster wirklicher Global Player unter Russlands Oligarchen. Er ist bereits an mehreren Maschinenbau-, Automobil-, Immobilien- und Finanzunternehmen beteiligt. Strabag-Chef Haselsteiner hält die Beteiligung Deripaskas für eine rein strategische Entscheidung.